Staufermythos in Rothenburg

Rothenburg ob der Tauber erhielt eine Stauferstele in 2010
(Abbildung zeigt die Stele in Göppingen)
In 2010 wurde zu bereits bestehenden Stauferstelen eine Stauferstele im Burggarten aufgestellt. Zur Erinnerung an die wichtigen Impulse die das Staufergeschlecht Rothenburg durch König Konrad III gegeben haben.
Ein faszinierendes Stelen Projekt, das sich über die europäischen Grenzen hinweg entwickelt und den riesigen Einflussbereich der Staufer hilft aufzuzeigen. Im Jahr 1142 ließ König Konrad III. im Burggarten von Rothenburg eine Reichsburg erbauen. Die Stele wird innerhalb eines internationalen Stelen Projekt aufgestellt und unterstreicht den hohen mittelalterlichen Stellenwert (Stelenwert) den Rothenburg besitzt.

Mit dem Tod des letzten Stauferkaisers Friedrich II. im Jahre 1250 war auch das staufische Reich zusammengebrochen. Die zentrale Reichsgewalt hatte ihren Einfluß verloren und Streitigkeiten um das süditalienische Königreich und den deutschen Kaisertitel waren die Folge. Aus diesen Wirren entstand die Legende, Friedrich II wäre gar nicht tot sondern lebe in geheimnisvoller Weise weiter. Er sei in ein unterirdisches Schloss des Kyffhäuserberges versetzt worden. Dort säße er schlafend. Zu einer bestimmten Zeit aber würde er wieder auferstehen, das Werk der Staufer vollenden und das Reich zu neuer Größe führen.
Im Laufe der Jahrhunderte übertrug sich diese Sage von Friedrich II. auf die Person Friedrich I. Barbarossa. Wohl deswegen, weil Barbarossa die eigentliche Symbolfigur für die Einigung mehrerer Stämme zu einem Reich war. Die Überwindung der Feindschaft zwischen den Staufern und Welfen wurde ja insbesondere ihm zugeschrieben. Friedrich Rückert griff diese Sage auf und schrieb sein Gedicht "Barbarossa".